"Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus"
Foyer des Tarmstedter Rathauses, Hepstedter Straße 9
Die im Samtgemeinderat Tarmstedt vertretenen Parteien, Natürlich Samtgemeinde Tarmstedt, FDP, Bündnis 90/Grüne, SPD, CDU, haben vom Gedenkstättenverein Lager Sandbostel die aus 20 Plakaten bestehende Ausstellung „Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus" ausgeliehen. Vom 19.08. bis zum 08.10.2026 werden die Plakate im Foyer des Rathauses zu den regulären Öffnungszeiten der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Ausstellungseröffnung findet am 19.08.2026 in der Zeit von 15.00 bis 16.30 Uhr im Foyer des Rathauses in Tarmstedt statt. Der Samtgemeindebürgermeister der Samtgemeinde Tarmstedt Oliver Moje, der Stiftungsvorsitzende der Stiftung Lager Sandbostel Günther Justen-Stahl und die Kuratorin Silke Struck aus Berlin werden die Ausstellung eröffnen.
Der Deutsche Bundestag beschloss 2019 ein Projekt der Gedenkstätte Deutscher Widerstand zur Erforschung des Themas Frauen im Widerstand zu fördern, weil in der öffentlichen Diskussion über den Widerstand in der Zeit von 1933 bis 1945 die Leistungen von Frauen im Widerstand kaum Beachtung fanden. Im Katalog zur Ausstellung heißt es: „Der Widerstand von Frauen gegen die nationalsozialistische Diktatur war vielfältig, risikoreich und mutig. Dennoch ist er nach 1945 über Jahrzehnte in der deutschen Öffentlichkeit nicht oder unzureichend beachtet worden. Der Deutsche Bundestag hat darum 2019 den Mut und die Leistungen der Frauen im Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur ausdrücklich anerkannt und gewürdigt. Er beschloss, ein Projekt der Stiftung Gedenkstätte Deutscher Widerstand zur weiteren Erforschung des Themas und eine Ausstellung zu fördern.
Diese Ausstellung stellt die Ergebnisse vor. Im Zentrum stehen Lebensbilder von Widerstandskämpferinnen. Sie zeigen die gesamte soziale Breite und weltanschauliche Vielfalt des Widerstands gegen das NS-Regime. Zugleich wird erstmals eine Vielzahl von Frauen gewürdigt, die wegen ihres Widerstands von der nationalsozialistischen Unrechtsjustiz verfolgt worden sind.“
Die Veranstalter freuen sich, dass zur Ausstellungseröffnung eine der Kuratorinnen, Silke Struck, nach Tarmstedt anreist. Sie hat von 2020 bis 2024 als wissenschaftliche Mitarbeiterin maßgeblich an der Erstellung der Ausstellung mitgearbeitet. Sie steht selbstverständlich während der Ausstellungseröffnung den Besucherinnen und Besuchern für Fragen zur Verfügung. Die Veranstalter bitten um eine Anmeldung zur Eröffnungsveranstaltung unter folgender E-Mail-Adresse: JuergenMarherr@gmx.de .